Sanierung von Rissen und Nähten In Asphaltflächen

„Eine wirtschaftliche Alternative in der Straßenerhaltung“

Am Anfang des Alterungsprozesses einer Asphaltdeckschicht steht oft nur eine sich öffnende Naht bzw. Arbeitsfuge oder ein Riss. Eindringendes Wasser verbunden mit Sauerstoff und Frost verursachen eine zunehmende Zerstörung der Fahrbahnoberfläche, eine schnellere Alterung in den unteren Asphaltschichten und eine Schädigung des Schichtenverbundes. In diesem Fall ist eine Instandsetzung nur mit hohem wirtschaftlichem Aufwand durchzuführen.

Im Folgenden werden zwei verschiedene Ausführungsarten vorgestellt beschrieben:

Bei dem HPS-Verfahren wird die Fuge/ Riss mit einer manuell geführten Heißluftlanze mit einem Druck von ca. 12 bar und heißer Pressluft mit 350 °C bis 500 °C ausgeblasen und dabei von Schmutz und losen Teilen befreit. Gleichzeitig wird dabei die geöffnete Fuge getrocknet. Das Vergießen der so geöffneten und gereinigten Fuge erfolgt in heißem Zustand um die polymermodifizierte, hochelastische Vergussmasse bis an den Fugenboden luft- und wasserdicht einbringen zu können.

Die zweite Variante besteht darin, die Fuge / den Riss mittels einer Scheibenrissfräse aufzuweiten. Die Fuge/ der Riss werden dann gesäubert und mit einem Voranstrichmittel behandelt. Nach dem abtrocknen des Voranstrichmittels wir die Fuge/ der Riss ebenfalls mit einer polymermodifizierten bituminösen Heißvergussmasse bis zur Oberkante verfüllt. Im Anschluss wird bei beiden Varianten die Fuge / der Riss mit Splitt abgestreut um so die Griffigkeit gewährleisten zu können.